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Stock-Car-Club Trossingen e. V.
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Stock-Car-Club-Trossingen e. V.
Erschließung der Teufelsgurgel kostet 830.000 Euro Überraschungen für den Stock-Car-Club Trossingen!
Grundsteuerbescheid 2012 bereits erhalten – Ersatzgelände in Aussicht? Von Armin Kapp
Trossingen - Nein, es ist kein Witz: Kurz nach der Jahreswende erhielt Gerd Lehmann, Ehrenvorsitzender des Stock-Car-Club Trossingen, bereits den Grundsteuerbescheid für das Jahr 2012, obwohl ja bekanntlich der Pachtvertrag zum Jahresende auslief und die Rückbau-Maßnahmen in vollem Gang durchgeführt wurden.
"Wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich darüber lachen.." ...äußerte sich Lehmann gestern bezüglich der nicht unerheblichen Steuerschuld für 2012. Auch von anderen Seiten stößt das Thema "Teufelsgurgel" nicht nur dem Ehrenvorsitzenden sauer auf: Die Stadt Trossingen veranschlagt die Erschließung der Teufelsgurgel mit 830.000 Euro – und somit wird hier der mit Abstand größte Posten ausgegeben. "Es ist schon eine Schande, dass man für die Stadtsanierung nur einen Bruchteil der Kosten ausgeben will, die man in die Teufelsgurgel pumpt" äußerte sich der zweite Vorsitzende des Vereins. In der Tat wäre in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf nötig, zumal unter anderem das ehemalige Übergangswohnheim auf dem Efka-Gelände wohl auch im Jahr 2012 optisch erhalten bleibt und eine Obdachlosen-Unterkunft für gerade einmal 100.000 Euro errichtet werden soll. Lehmann und die Ausschussmitglieder des Stock-Car-Club Trossingen machen eine einfache Rechnung auf: "Angenommen, wir hätten das Gelände zu rund 300.000 Euro – wie offeriert – gekauft, so hätten wir im kommenden Jahr drei Rennveranstaltungen ausgerichtet, von denen die Stadt verschiedentlich profitiert hätte. Das ganze hätte quasi wie ein Betrieb weiterlaufen können und man hätte sicherlich steuerliche Einnahmen". Vereinfacht ausgedrückt pumpt die Stadt jetzt erst einmal Unsummen, die weit über dem Grundstückskaufpreis liegen, in das Gelände, bevor aber auch nur ein Cent an Einnahmen zusätzlich zurückfließt. Das stimmt wohl unbestrittener Weise! Es wird mindestens ein Jahr oder noch länger dauern, bis hier überhaupt ein neuer Arbeitsplatz entsteht, ist man sich seitens des Vereins sicher. Trotz der Wintermonate bleibt man weiterhin aktiv in punkto Ersatz-Rennstrecke Die Anfrage, eine Rennstrecke auf dem ehemaligen Familien-Freizeitpark-Gelände in Villingen zu errichten, wurde vom Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Rupert Kubon, zwar bedauerlicher Weise abgelehnt, da für die Zukunft hier keine Bebauung vorgesehen ist, aber zumindest ist die Geländesuche schon bis in die Umland-Gemeinden vorgedrungen. Der Stock-Car-Club Trossingen gibt sich weiterhin kämpferisch und zuversichtlich. "Mit Sicherheit werden die Gemeinden oder Städte, die uns unterstützen, hiervon profitieren. Der Stock-Car-Club Trossingen hat viele Vereine oder gar die Stadt finanziell unterstützt. Wir könnten uns sehr gut vorstellen, dass wir, wie ja in der Solweg-Halle damals geschehen, eine Turnhalle beispielsweise renovieren oder zumindest aber ein vergleichbares Bauvorhaben einer Umlandgemeinde finanziell unterstützen", äußert sich die Vorstandschaft. Medienwirbel hat nicht nur der Gelände-Verkauf ausgelöst Europas größte Oldtimer-Zeitschrift und ein Klassik-Magazin "mit den berühmten vier Buchstaben" plant, die Geschichte des Stock-Car-Club Trossingen aufzuarbeiten. Grund hierfür ist die Tatsache, dass wohl die im Jahr 2000 erschienene Chronik des Vereins auf dem Redaktionstisch aufgetaucht ist. Selbst der ADAC horcht auf Die berühmte Rennfahrerin Christina Surer, zwischenzeitlich mit Martin Tomzyck (Motorsportler des Jahres 2011) verlobt, ging ja in Trossingen schon an den Start und gute Beziehungen waren beim Stock-Car-Club Trossingen schon immer sehr wichtig und publicityträchtig. So kann man mit Spannung die weitere Entwicklung mit verfolgen. Wir werden darüber berichten.
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