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Es ist amtlich
Das Gelände des Stock-Car-Club
Trossingen e. V. wurde am 28.10.2011 an die Maschinenbau-Firma
Haas verkauft. Jetzt muss alles sehr schnell gehen bei den neuen
Eigentümern – das Hin und Her und wohl auch die langwierige
Änderung der Bebauungspläne hat wohl den Zeitplan durcheinander
gebracht.
Der Stock-Car-Club Trossingen
jedenfalls muss unter anderem das große Sanitärgebäude so weit
zurück bauen, dass die Stadt Trossingen bereits zum 31.12. mit
dem Abbruch beginnen kann, um das vorgesehene Gelände platt zu
machen.
Vom prahlerischen "Miteinander",
das sich offenbar als Hirngespinst entpuppte, redet man nicht
mehr in Trossingen. Stattdessen will man utopische 50
Arbeitsplätze neu schaffen – wer`s glaubt, wird selig. In wohl
keiner anderen Branche sind Auf und Abs solchermaßen gravierend
wie im Maschinenbau – und nach den Plänen zu urteilen, wird Haas
zunächst eine Lagerhalle auf dem Gelände errichten, das ohnehin
erst einmal erschlossen werden muss. Was bleibt, ist ein
Trümmerhaufen für den Stock-Car-Club Trossingen.
Und geht man einmal davon aus,
dass schon viele Großprojekte in der von Pleiten geplagten
Kleinstadt in den Sand gesetzt wurden, so darf man schon jetzt
skeptisch sein, ob hier nicht einfach nur spekuliert wird.
Der Stock-Car-Club Trossingen
bleibt nicht untätig
und startet daher eine
beispiellose Suchaktion nach einem geeigneten Renngelände, auf
dem man ein- bis zweimal pro Jahr die internationalen
Auto-Cross-Rennen austragen kann. Gemeinden und Städte werden in
den nächsten Tagen und Wochen angeschrieben und auch persönlich
von den Ausschussmitgliedern besucht. Mund-zu-Mund-Propaganda
auch in anderen Vereinen wird betrieben, damit sich die Suche
wie ein Lauffeuer herumspricht.
Es kommt dabei nicht darauf an,
die besten Bedingungen gleich von Anfang an vorzufinden
Im Auto-Cross-Sport lässt sich
vieles bewegen – und dementsprechend schnell auf- bzw. abbauen.
Die einzelnen Mitglieder haben hier in den vergangenen
Jahrzehnten schon sehr oft Improvisationstalent bewiesen. Man
hofft natürlich auf die Unterstützung der Umland-Gemeinden.
Eines ist jedenfalls sicher
Der Ort, an dem künftig die
Rennveranstaltungen ausgetragen werden können, steht zumindest
vor und während der Veranstaltung im medienträchtigen
Mittelpunkt, da zum einen bereits in der Vergangenheit sowohl
Radio als auch Fernsehen regelmäßig über die Rennveranstaltungen
berichtet haben und zum Anderen natürlich auch jetzt gerade die
Medien die Ereignisse in und um Trossingen mit sehr großem
Interesse verfolgen.
Bis zu 5.000 Besucher bei einer
Veranstaltung!
Welche Gemeinde träumt nicht
davon, so einen Event unter Einbindung zahlreicher Vereine und
Institutionen einmal selbst auszurichten?
Wer weiß: Vielleicht ruft ja
dieser Aufruf so manch einen Bürgermeister oder Ortsvorsteher
auf den Plan – und am Ende ist er sogar noch Namensgeber für die
neue Rennstrecke, die (hoffentlich) jahrzehntelangen Bestand
hat?
Der Stock-Car-Club Trossingen
jedenfalls ist für jeden Hinweis für ein geeignetes Renngelände
sehr dankbar und bittet um Kontaktaufnahme unter
info@scct.de
Nähere Informationen über den
aktuellen Stand der Dinge erfahren Sie hier auf
www.scct.de
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