Stock-Car-Club Trossingen e. V.


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Presslufthammer statt Motorensound

Stock-Car-Club Trossingen "fällt" Rennturm am Renn-Wochenende

Von Armin Kapp

 

Trossingen: Eigentlich würde die Teufelsgurgel an diesem Wochenende wieder Kopf stehen. Das internationale Auto-Cross-Rennen würde wieder die Motorsport-Fans von nah und fern anlocken.

Doch statt Motorensound und viel zitiertem Bratwurst-Duft vernimmt man gerade noch gelegentlichen Presslufthammer-Lärm

Der Stock-Car-Club Trossingen hat die Abbrucharbeiten auf dem Renngelände nahezu abgeschlossen – und den geradezu geschichtsträchtigen Rennturm "gefällt". Das Wahrzeichen des Vereins stand bis zuletzt auf der Rennstrecke und nicht wenige Einheimische erinnern sich daran, dass Teile dieser Konstruktion schon zu Beginn der nahezu vierzig Jahre alten Vereinsgeschichte errichtet wurden.

Beim einzig schweren Unfall in der Vereinsgeschichte krachten hubraumstarke US-Straßenkreuzer in den Rennturm, es gab mehrere Schwerverletzte. Doch das ist schon lange her und kann bestenfalls noch in der Vereinschronik nachgelesen werden.

 

Es ist schon eine komische Stimmung, die auf dem ehemaligen Renngelände herrscht

Dort, wo jetzt am Wochenende die Fahrzeugabnahme gut 200 Rennfahrzeuge auf Herz und Nieren prüfen würde, versammelt sich gerade einmal ein rundes Dutzend Vereinsmitglieder für die Abbruch-Arbeiten.

Der zweite Vorstand hat einen Schwertransporter mitgebracht. Der Manitou-Teleskop-Stapler macht kurzen Prozess mit einem Stahlgerüst. Eigentlich wollte ja das THW aus Trossingen beim Abbau helfen, doch leider wartet man vergeblich.

Auch eine Garage sollte noch von den blauen Helfern abgeholt werden – sie ist das nahezu einzige, noch intakte Gebäude auf dem ehemaligen Renngelände. Alles andere ist bereits abgerissen, zerkleinert und entsorgt.

Manitou Teleskop-Stapler macht kurzen Prozess

Die Mitglieder waten durch den Schlamm – man ist es gewohnt

Trotzdem trauert man dem Sanitärgebäude nach. Weder Toiletten noch Duschen stehen noch auf dem Gelände. Diese leisten als Spende zusammen mit dem vor genau zwei Jahren errichteten Vereinsheim in Osteuropa beste Dienste als Kindergarten. So haben die Vereinsmitglieder einen Wassertank mit dabei, um sich zumindest grob zu säubern nach getaner Arbeit. Am Wochenanfang hat die Firma Walter Straßenbau die weitere Entsorgung der Abbruchteile zugesagt, worüber der Verein sehr dankbar ist.

Mehrere Kabelrollen und elektrische Leitungen wurden dem Verein bereits gestohlen

Die Polizei wird – quasi als Schlussakt – ihre Ermittlungen aufnehmen, die hoffentlich nicht im Schlamm der ehemaligen Teufelsgurgel stecken bleiben. Was bleibt, ist Wehmut – und die Erinnerung.

Auch der Einzelhandel spürt zumindest am Wochenende die Veränderung

Ein Tankstellen-Inhaber mit Getränkehandel fragt ungläubig nach, ob das denn alles sei, was der Stock-Car-Club an diesem Wochenende so konsumiert. Ein paar Liter Sprit, eine Kiste Radler und ein paar Flaschen Mineralwasser – mehr ist`s nicht.

Sehen Sie hier die Foto-Galerie "Im Teufelsgurgel" - Ein letzter Rückblick »»

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