Stock-Car-Club Trossingen e. V.


  • Kontakt
    • Kontakt
    • Impressum
    • SCCT-Rennanmeldung
  • Medien
    • Gästebuch
    • Videos
    • Fotoalbum
  • SCCT-Infos
    • Aktuelles
    •    Termine
    • Autocross-Sport
  • Start
    •  
    • »» »»

 


{ Aktuelles 2011 }    

Sie befinden Sich hier »» SCCT-INFOS »» Aktuelles »» Aktuelles 2011 »» SCCT-Bericht vom 10. Dezember 2011


 

 

So habe ich es erlebt!

Erinnerungen eines Trossingers

Von Maitre

Als ich 1969 in Trossingen das Licht der Welt erblickte, war mir noch nicht klar was Auto-
Cross in Trossingen für mich mal für eine Bedeutung einnimmt!

Aber nun mal von vorne

Es muss wohl so 1976 gewesen sein, als ein Gast von uns zu meinen Eltern sagte, ich nehme Volker am Sonntag mit zum Auto-Cross. Die damalige Strecke war dort wo jetzt die Kreuzung zur Firma TR Electronic ist. Stellt euch vor das Bähnle, heute nennt man es Ringzug, hielt auf freier Strecke um Besucher aussteigen zu lassen.

Ab diesem Zeitpunkt war ich infiziert!

Ein Jahr später war ich dann schon in der Schule und sah die orangefarbenen Schilder. Ich ging meinen Eltern solange auf die Nerven, bis sie Übernachtungsgäste von uns fragten, ob ich am Sonntag mit zum Rennen darf. Die Antwort werde ich nie vergessen: "Na klar, dann steht er ihnen schon nicht im Weg herum"! Mit Namen waren dies Manfred Piller und Rolf Mang aus der Schweiz.

Dieser Sonntag war ein Traum

Ich durfte Sachen machen wie im Rennauto sitzen, mit zur Startaufstellung fahren und vieles mehr. Ihr wisst schon was ich meine - ich fühlte mich wie ein König!

So gingen einige Jahre ins Land. Ich muss so ca. 12 Jahre alt gewesen sein, da gewann Piller einen Pokal. Seine Frau war nicht dabei und es stellte sich die Frage wer die Ehrenrunde fährt. Ich schrie schnell: "Das mach ich"! Manfred überlegte, kannst du das überhaupt? Klar sagte ich und er lies mich fahren. Was ich nicht bedacht hatte war, das Manfred einen halben Meter größer war als ich: Die Pedale erreichte ich nicht wenn ich im Sitz saß - also vor den Sitz sitzen, dann sah ich nicht mehr vorne raus, aber ich hab es doch irgendwie geschafft.
Ich weiß nicht wie ich meine Gefühle beschreiben soll, weil König reicht nicht mehr!

Auf dem Rennplatz geschah immer einiges. Einmal gab es eine Benzindusche weil der Ersatzkanister in der Sonne lag und ich mal wieder nicht nah genug dran sein konnte. So gingen die Jahre ins Land und nur Rennen ansehen war mir zu langweilig. Mittlerweile hatte ich mich auch mit Papa Lehmann angefreundet. In der Praxis hieß das dann Rasen mähen, Schilder aufhängen, Fahnen holen usw...

Das war vielleicht ein Anschiss..!

Eine andere Klippe musste ich mit zehn Jahren noch umschiffen, als Pfarrer Rohr zu Hause anrief und meinen Eltern erklärte, er könne mir die Kommunion nicht erteilen. Meine Eltern waren schockiert: "..aber der geht doch immer zum Unterricht.."! Was sie aber nicht wussten war, dass "mein Religionsunterricht" in der "Teufelsgurgel" stattfand, mit dem Balkenmäher und anderem Werkzeug. Mit der Kommunion hat es dann doch noch irgendwie geklappt, aber das war vielleicht ein Anschiss!

Mittlerweile ging ich auf die Realschule, konnte also mit dem Fahrrad zur "Teufelsgurgel" aufs Rennen. Zu meiner Zeit war Samstag ja noch 14 tägig Schule  - und wann waren die Rennen? Leider immer an Schulwochenenden! Nach der Schule ab aufs Rad und zum Rennen-Ranzen zu Papa Lehmann in den Bus und ab. Ich weiß nicht wie oft meine Eltern den Ranzen am späten Sonntag Abend noch in der Lupfenstrasse hohlen mussten.

Zu diesem Zeitpunkt hat mich das "Lüssi Team" schwer beeindruckt. So lernte ich auch Jonny Böll kennen, weil der musste ja gut sein, wenn man Zweiter wird hinter Kurt Senteler in der Klasse 7. Ach so Piller und Mang fuhren nicht mehr. Als ich mit Jonny und Sweeti so sprach fragten die mich wer ich bin und ab dem nächsten Rennen wohnten sie dann immer bei uns. Was da so alles geschah im Laufe der Zeit würde ein ganzes Buch füllen, aber es war schön!

Diese Freundschaft war prägend für mich

Als ich sechzehn Jahre alt war, fuhr ich mit dem Moped bis nach La Chot de Fonds nur fürs Auto-Cross, aber es war nirgends so toll wie in Trossingen. Später kam dann der Beruf - ab da war es für mich schwierig, aber die Liebe zum Auto-Cross blieb.

Irgendwann fasste ich den Entschluss den Imbiss zu betreiben, dann konnte ich wenigstens auf dem Cross sein. Gesehen hab ich allerdings nichts, nur gehört. Legendär waren die Hähnchen am Samstag Abend durch die Hintertür direkt ins Fahrerlager. Meine Kinder gehen mittlerweile auch aufs Cross - sie sind auch infiziert! Alles was ich erlebt habe soll ihnen und anderen jetzt versagt bleiben? Das ist schade und ich könnte heulen!

Vielleicht kommt ja noch der rettende Strohhalm, ich würde es mir wünschen, dem Verein und Allen die mit dem Auto-Cross in Trossingen zu tun haben. Nun können wir alle nur hoffen wieder mal strahlende Kinderaugen, wie es meine über Jahre waren, in Tossingen zu sehen wenn dort die Ampel doch wieder grün wird und die Rennen starten!!!!!

LG Maitre

P.S.:Hoffentlich ist mir keiner böse weil ich ihn nicht erwähnt habe aber beim Schreiben habe ich an viele Andere gedacht:Uli Grenacher,Urs Studer, Sonja Beck, Hermann Liedke, die Behms, Clemens Kroll, Adelhilde Baumann, Beat Zbinden, Rolf Haas, Michael Straub, Pius Lang, Rainer Kroll, Manfred Ohnmacht, Rolf Schairer, Fritz Baumgartner, Fritz Scherer, Beppo Schnee, Rudi Schiess, Paul Gehl und viele mehr!

 

ZURÜCK

Latest News !

 

Information !

Kontakt !